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Kleine Haushalts-Tricks beim Kochen

Haushalt Tricks beim KochenHat man ein Gericht zu scharf gekocht, kann man eine rohe, geschälte Kartoffel dazugeben und kurz mitgaren. Oder man kocht eine Portion Créme fraíche mit, bis die Schärfe neutralisiert ist.  Auch ein guter Schuss Cognac nimmt die Schärfe.

Ist der Braten nicht rechtzeitig gar, einfach in Scheiben schneiden und in der Soße oder in der heißer Butter nachgaren. Geflügel tranchieren und die Stücke abgedeckt im Backofen kurz fertig garen oder in einer Pfanne mit Butter anbraten.

Ist der Braten angebrannt, zuerst die dunklen Stellen großzügig wegschneiden. Dann den Rest entweder in Scheiden aufschneiden oder als Ragout in der Soße servieren.

Ist das Fleisch beim Garen zu trocken geworden, kann man es ca. 15 Minuten in eine Marinade aus Sojasoße, etwas Essig und Chili einlegen. Danach nochmals kurz in heißem Fett anbraten oder in der Soße erwärmen.

Bleibt das Geflügel im Ofen zu blass, einfach mehrmals mit einer 1:1 Mischung aus Sojasoße und Honig bepinseln und den Ofen oder Grill sehr heißt stellen. So wird es schön braun und knusprig.

Ist das Gemüse verkocht, einfach pürieren und mit etwas Parmesan mischen. Dann kurz im Ofen überbacken.

Angebranntes Gemüse oder Reis einfach umfüllen, ohne den Bodensatz mit abzukratzen. Dann einen sauberen Korken mitköcheln lassen. Der Korken zieht den bitteren Anbrenngeschmack heraus.

Ist ein Kartoffelgratin zu dunkel geworden, einfach die obere braune Schicht abheben. Dann mit einer Mischung aus Sahne und verquirltem Ei begießen und nochmals kurz überbacken.

Ist Salat schlapp geworden, kann man ihn für zehn Minuten in warmes Wasser mit etwas Zitronensaft legen.

Wenn die Nudeln beim Kochen pappig geworden sind, sofort kalt abschrecken und in etwa Butter unter Wenden nochmals erhitzen.

Legt man zu harten Käse für einen Tag in frische Milch, lass er sich danach wieder ganz bequem und ohne krümeln in Scheiben schneiden.

Auch gut: Der trocken gewordene Käse lässt sich gut reiben und eignet sich noch zum Überbacken von Aufläufen.

Wickeln Sie ausgetrocknetes Brot für einen Tag in ein feuchtes Tuch und lagern es im Kühlschrank. So wird es wieder weich. Danach dann einfach kurz im vorgeheizten Ofen aufbacken.

Kochen auf einem Induktionskochfeld

Die Leistung wird in Form eines magnetischen Wechselfeldes durch eine isolierende, kalte Platte (meist Glaskeramik) hindurch in den Boden des Kochgeschirrs (Eisenlegierung) übertragen und dort aufgrund von induzierten Wirbelströmen und Ummagnetisierungsverlusten in Wärme umgewandelt.

Unterhalb der Kochfläche befindet sich eine von einem Hochfrequenz-Strom durchflossene Spule, die das magnetische Wechselfeld erzeugt. Die dabei übliche Frequenz liegt im Bereich von etwa 25 bis 50 kHz.

Obwohl Induktionsbeheizung wie beim Induktionsofen auch bei anderen leitfähigen Topfböden (z. B. auch solchen mit Kupferboden) funktionieren würde, müssen Töpfe und Pfannen für Induktionskochplatten am Boden außen zumindest eine Schicht aus ferromagnetischem Material (meist eine rostfreie Eisenlegierung) besitzen.

Die Gründe dafür sind:

  • Ferromagnetisches Material im Topfboden bündelt das magnetische Wechselfeld dort.
  • Das magnetische Feld erzeugt aufgrund des Skineffektes Wirbelströme in einer dünnen Außenschicht des Topfbodens. Aufgrund des vergleichsweise großen ohmschen Widerstandes des ferromagnetischen Materials sowie aufgrund des Skineffektes kann der größte Teil der elektrischen Leistung in Wärmeleistung umgesetzt werden, da der ohmsche Widerstand der Spule im Gegensatz dazu klein ist (der Wirbelstrom im Topfboden ist etwa ebenso hoch wie die Durchflutung der Induktionsspule)
  • Ein weiterer Teil der in den Topfboden eingebrachten Energie wird durch den Ummagnetisierungsverlust (Hysterese) in thermische Energie gewandelt. Dies entspricht etwa 1/3 der Heizleistung.
  • Da keine Kochplatte – wie beim konventionellen Elektroherd – erhitzt werden muss, um erst von ihr die Wärme in den Topfboden zu leiten, ist die Effizienz des Induktionsverfahrens bei kurzen Koch- und Bratvorgängen höher
  • Weiterführender Link zum Thema Induktionsherd: http://induktionsherd-test.org/

Quelle: Wikipedia


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