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Nähen macht Spaß

Dieses wundervolle Hobby ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Ganz egal, ob man ein Nähanfänger oder bereits ein Nähexperte ist, Nähen macht Spaß und entspannt. Das Internet hat viel dazu beigetragen, dass heute immer mehr, auch junge Frauen, Freude am Nähen haben. Obwohl dies schon seit Jahrhunderten Tradition besitzt und eigentlich von vielen als „altmodisch“ abgetan wurde.

Im Internet findet man super Nähanleitungen, man kann preiswert hübsche Stoffe kaufen, oder auch sich zum Kauf einer Nähmaschine entscheiden. Nähen, Sticken, Stricken und Häkeln sind also auch für viele junge Menschen keine Fremdwörter mehr. Macht es denn auch einfach Spaß, etwas mit den eigenen Händen herzustellen.

Nähen kann ein tolles Hobby sein

Viele Anfänger versuchen sich erst einmal an einem Kissen. Hier sind natürlich das Herstellen von Kirschkernkissen oder Couchkissen sehr beliebt. Ist man erst etwas weiter fortgeschritten, kann man sich auch an die Herstellung eines maßgeschneiderten Sommerkleides wagen. Dazu gibt es sehr viele super verständliche Anleitungen im Internet, beispielsweise bei youtube. Dort findet man Nähvideos und Schnittmuster in großer Anzahl.

Video – Nähanleitung für Anfänger

Traditionelles Nähen

Nähen gehört zu den ältesten handwerklichen Tätigkeiten der Menschheit überhaupt. Gemeint ist hier das Verbinden von Stoffen durch eine Naht, mit Nadel und Faden. Viele kennen noch von der Großmutter das Nähkästchen in dem die Nähutensilien aufbewahrt wurden. Darin fand man Schere, Knöpfe, Nadeln, diverse Fäden, Garne und Zwirne. Gerade nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Deutschland sehr viel selbst genäht, da es keine Angebote für Textilien gab. „Selber nähen“ war damals angesagt und gehörte nicht unbedingt zu dem, was sich junge Menschen wünschten. Heute ist es, wie wir oben beschrieben haben anders, heute ist Nähen mehr oder weniger Hobby und Spaß.

Modernes Nähen mit Nähmaschinen

Etwa um das Jahr 1830 entwickelte der Franzose Barthélemy Thimonnier eine der ersten Nähmaschinen. In Paris wurde eine Fabrik gebaut und in Serie entwickelt. Im Jahre 1846 baute wiederum ein Amerikaner namens Elias Howe eine nach dem gleichen Prinzip arbeitende Nähmaschine. Diese Maschine leistete die Näharbeit von vier bis sechs Handnäherinnen. Gerechterweise muss man Elias Howe als den Erfinder der Doppelsteppstich-Nähmaschine bezeichnen.

So richtig durchsetzen konnten sich diese Maschinen allerdings alle nicht. Erst der Hersteller Singer schaffte es eine vernünftig arbeitende Maschine zu entwickeln. Alles so ca. 1850. Heute gibt es eine Vielzahl von Hausnähmaschinen. Auch kommen im häuslichen Gebrauch mittlerweile auch so genannte Overlockmaschinen zum Einsatz, die früher nur als Industriemaschinen eingesetzt wurden. Die Overlock Nähmaschine hat einen Einrichtung zur Beschneidung der Kanten und zum Versäubern und Zusammennähen von Stoffkanten.

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