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Raumteiler für mehr Ordnung im Haushalt

Wenn die Architektur des Wohnraums nicht mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt, muss man nicht gleich die Wände einreißen. Auch, wer wenig Platz in der Wohnung oder im Haus hat, kann mit einem kreativen Raumteiler Ordnung schaffen oder große Flächen sinnvoller einteilen.

Raumteiler erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Es gibt sie in vielen Farben und Formen. Bei Bedarf kann man sie umstellen oder wieder abbauen. Einer der häufigsten Raumteiler ist die mobile Trennwand.

Mit einer mobilen Trennwand kann man in einer offenen Küche zum Beispiel Wohnzimmer vom Essbereich voneinander trennen oder im Großraum-Büro separierte Arbeitsplätze schaffen.

Die mobile Trennwand

Wussten Sie, das die Trennwand aus Holz und Stoff vor Hunderten von Jahrhunderten in China entstanden ist? Damals schon wurden künstliche Trennwände zur Neugestaltung des vorhandenen Wohnraums genutzt. Allerdings waren diese Modelle schwer und kunstvoll gestaltet, so dass man sie nicht bewegen konnte. Im Gegensatz zu heutigen Produkten, die sich vor allem über ihre Leichtigkeit und Flexibilität definieren.

Den Japanern entwarfen als erste tragbare, leichte Klappwände. Später wurden diese von Reisenden zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert nach Europa und Amerika gebracht und nachgebaut.

Die Holz- und Metallgerüste wurden mit Leder, Seide oder Tapeten bepannt und mit Spiegeln oder aufwändigen Stickereien verziert. Es waren aber nicht nur optisch ansprechende Kunstwerke. Sie dienten auch dazu, den Raum zu teilen, Privatsphäre zu schaffen und sogar den Kaltluftstrom zu unterbinden.

Trennwand als Raumteiler vielseitig einsetzen

Die ideale Trennwand sollte seinen Zweck effektiv erfüllen und dabei gut aussehen. Als dekorativer Hintergrund, als unauffälliger Schlupfwinkel, als Fensterblende, zur Raumaufteilung oder Raumdefinition, zur direkten Begehung oder zum Ausblenden eines Arbeitsbereichs. Manchmal auch all das oben genannte zusammen.

Angesichts der knappen Raumverhältnisse in der heutigen Zeit sind Trennwände äußerst hilfreich bei der Gestaltung von Räumen für unterschiedliche Anforderungen. Eingesetzt werden sie in Ess- und Wohnbereich, um einen Ankleidebereich im Schlafzimmer zu schaffen oder einen Arbeitsplatz vom Rest des Raumes abzutrennen. Es gibt natürlich viele weitere Möglichkeiten.

Aus welchem Material bestehen Trennwände?

Das Design des 21. Jahrhunderts brachte eine Vielzahl verschiedener Optionen hervor. Das Grundgerüst von Trennwänden besteht aber nach wie vor aus Holz oder einem leichten Metall wie Aluminium. Es gibt Modelle, die man falten kann, damit sie besser stehen, aber auch feste Wände mit Ständer.

Über das Gerüst werden Textilien wie Teppiche, verschiedene Stoffe wie Leinen oder bedrucktes Papier gespannt.

Farben & Designs

Die Farbe und das Design eines Raumteilers sollten die Einrichtung des Raumes ergänzen. Im Folgenden finden Sie einen sehr allgemeinen Vorschlag für die Dekoration. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, die man zur Verschönerung des Wohnraums nutzen kann.

Die leichten, helleren und preiswerteren Raumteiler-Designs passen oft am besten zu urbanen Inneneinrichtungen, wenn auch sicherlich nicht immer. Umgekehrt neigen dunklere Farben und massivere Raumteiler dazu, eine traditionelle Innenarchitektur sowie ein professionelles Bürodesign zu ergänzen.

Alternativen zur klassischen Trennwand

Mehrzweck-Raumteiler sind sehr beliebt. Regale sind ein funktionales und attraktives Mittel zur Aufteilung von Gemeinschaftsräumen. Wohn- und Esszimmerbereiche können durch einen Holzschrank mit Regalen auf beiden Seiten ästhetisch getrennt werden. Auf der einen Seite fällt der Blick aus dem Esszimmer auf Gläser, Besteck und Porzellan. Auf der anderen Seite ist das Regal zum beispiel mit Büchern gefüllt und passt in die wohnliche Atmosphäre.

Auch Zimmerpflanzen eigenen sich, um den Raum zu teilen und neu zu gestalten. Positiver Nebeneffekt: Der Raum wird lebendiger und der Sauerstoffanteil wird erhöht.

Trennwand selber bauen

Es gibt viele Wege eine Trennwand selber zu bauen. Dazu kann man neue Materialien aus dem Baumarkt zusammenbauen oder auf die Wiederverwendung von Materialien setzen.

Das sogenannte Upcycling steht hoch im Kurs. So kann man zum Beispiel auch Trennwände aus Holzpaletten individuell gestalten und alles dranhängen, was man will. Kleidung, Gemälde, Fotos, Poster oder alles andere, was Ihrem Wohnbereich eine warme, lebendige, liebevolle Atmosphäre verleiht.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/esszimmer-restaurant-esstisch-499011/

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