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Server und Hostingpakete

Eine eigene Internetseite, der professionelle Auftritt des eigenen Unternehmens oder ein Rootserver für gut besuchte Forensysteme. Es gibt viele Angebote, eigenen Speicherplatz im Internet zu bekommen. Und es gibt viele unterschiedliche Hostingpakete, geeignet für Einsteiger, Aufsteiger oder Profis. Was bieten die Webhoster alles an verschiedenen Paketen an, wo liegen die Unterschiede, welcher Anwender benötigt welches Paket?

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Internet-Einsteiger

Wer aus der Phase des reinen Internet-Konsums herausgewachsen ist und gerne auch eigene Daten im weltweiten Netz anbieten möchte, findet viele für Einsteiger gedachte Angebote der Webhoster. Die private Homepage mit ein paar Fotos der Familie, die kleine Visitenkarte mit grundlegenden persönlichen Informationen oder eine Homepage zur effektiven Bewerbung. Ein Webhosting-Einsteiger braucht keine überdimensionierten Webhosting-Pakete, keine Rootserver und kein Serverhousing. Als Einsteiger muss man diese Begriffe noch nicht einmal kennen, geschweige denn verstehen. Viele Webhosting-Anbieter bündeln preiswerte Einsteiger-Pakete gleich mit einem umfangreichen Softwarepaket oder sogar der Möglichkeit, sich eine Wunsch-Homepage direkt online zusammenklicken zu können. In einem solchen Paket reichen oft wenige Megabyte Speicherplatz auf dem Server des Anbieters aus. Enthalten sein sollte auf jeden Fall eine eigene Domain, also die Internetadresse unter der die Webpräsenz später erreichbar sein wird. Eine eigene eMail-Adresse mit der Wunschdomain ist in solchen Paketen ebenso enthalten wie mehrere Gigabyte monatlich freier Traffic. Für nur wenige Euro monatlich bekommt man ein solches Paket, für den Einsteiger reichen auch Angebote ohne teure Datenbankoptionen oder gigabyteweise Speicherplatz. Ein paar Megabyte sollten ausreichen – und notfalls sind die Einsteigerpakete oft problemlos zu größeren Hostingangeboten erweiterbar.

Basispakete für Aufsteiger

Im Gegensatz zu den Einsteiger-Angeboten bieten Basispakete nicht nur mehr Speicherplatz auf dem Server des Webhosters sondern auch zusätzlichen Luxus. Der sogenannte Traffic, also die Datenmenge, die Nutzer der Internetseite herunterladen dürfen, ist bei den etwas größeren Webhostingangeboten zumeist unlimitiert. Wenn umfangreiche Fotosammlungen plötzlich die Aufmerksamkeit des gesamten Freundeskreis erregen oder das einst als Hobby begonnene Internetforum sich vor Neuanmeldungen kaum retten kann, entstehen keine Zusatzkosten wenn das Traffic-Limit überschritten wurde. Bei den Basispaketen darf auf dem Server laufende Software auch Datenbanken mit SQL-Unterstützung nutzen – wichtig, wenn auf dem Webspace ein eigenes Forum oder eine Blogsoftware genutzt werden soll.

Premiumpakete für anspruchsvolle Nutzer

Die teureren Premiumangebote bieten neben zusätzlichem Speicher und zusätzlich frei zu wählenden Domains auch die Möglichkeit, gleich mehrere SQL-Datenbanken zu installieren. So sind mehrere aufwändige Internetangebote mit einem Webhosting-Paket realisierbar. Der eigentlichen Domain vorangestellte Subdomains im Stile von www.fotos.meinehomepage.de sind in den Premiumpaketen oft kostenlos enthalten. Die Premium-Server bieten bei den teureren Paketen auch Unterstützung für Script-Sprachen wie PERL oder CGI. Alles in allem lassen sich so auch aufwändige Internetseiten gestalten.

Rootserver – Profiangebote

Ein Rootserver ist ein vom Webhoster angemieteter Server. Die Preise unterscheiden sich je nach Hardwareausstattung und Serviceangeboten. Mit einem Rootserver bekommt man die volle Kontrolle über die eigene Internetpräsenz, selbst das Betriebssystem des Servers lässt sich selbst anpassen. Zielgruppe sind Profianwender mit hohen Ansprüchen an die Zuverlässigkeit des Servers und an die Geschwindigkeit von auf dem Server laufenden Anwendungen. Besonders große und umfangreiche Forensysteme bringen reine Webhostingangebote oft an die Grenze der Leistungsfähigkeit. Mehrere tausend Zugriffe pro Sekunde, aufwändige Datenbankanwendungen und Content-Management-Systeme fordern auch schnelle Rechner, wer also derart professionelle Wünsche an sein Internetangebot stellt, sollte sich einen Rootserver mieten. Allerdings benötigt man zur Administration eines Rootservers auch Kenntnisse in Serverbetriebssystemen wie Linux oder Unix und grundlegende Kenntnisse der zu installierenden Anwendungen.

V-Server – wenn es nicht das teuerste Paket sein muss

Etwas preiswerter aber auch langsamer agieren sogenannte V-Server. Dabei handelt es sich um virtuell erstellte Serverpartitionen, mehrere solcher V-Server teilen sich also die Rechenleistung und den Speicher eines vollwertigen Servers. Natürlich fällt die Leistung eines solchen V-Servers geringer aus, als bei einem gut bestückten Rootserver. Dafür halbiert sich in vielen Fällen auch der Preis für das Angebot – bei den vollwertigen Konfigurationsoptionen der Rootserver-Angebote.

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