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Unsere Reise nach China

China Reise

Heute möchte ich Ihnen von unserer China Reise mit Flusskreuzfahrt auf dem Yangtz Fluß berichten. Unsere Reise sollte uns zu den Hauptzielen Peking, Xi-An, Yangtz, Wuhan und Shanghai führen. Am frühen Morgen kamen wir mit unserem Flugzeug in Peking an. Unser 4-Sterne Hotel war eine sehr nette Unterkunft. Die Zimmer und auch das Frühstück waren überzeugend. Peking selbst ist eine sehr saubere Stadt, obwohl hier mit einer großen Menge an Fahrradfahrern, Bussen und Taxen die Straßen total verstopft sind. Unser erster Ausflug auf der Stadtrundfahrt in Peking war der Platz des Himmlischen Friedens. Unübersehbar sind hier, im Zentrum der Stadt, die vielen Kameras, vor allem rund um diesen Platz. Weitere Sehenswürdigkeiten waren der Lama-Palast, die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer. Sollten Sie selbst mal auf einer China Kreuzfahrt diese gigantische große Mauer besichtigen, wird ihnen auffallen, dass nur die Teilstücke, die von Touristen überschwemmt werden, restauriert wurden. Andere Teile dienen für in der Nähe liegende Dörfer als Steinquelle für den Bau von Häusern oder Straßen. Teilweise sehen Sie auch ganz eingerissene Teile.

Der weitere Reiseverlauf in China

Unsere nächste Etappe führte uns mit dem Flugzeug nach Xi-An zu der berühmten Grabanlage der Terrakotta-Armee. Sie besteht aus teilweise restaurierten Figuren von Kriegern, Beamten und Pferden. Das Zentrum dieser ober- und unterirdischen Grabanlage bildet eine Art Pyramide in vielseitiger Form, die auf einem künstlich aufgeschütteten Berg steht. Genau unter diesem Hügel befindet sich das eigentliche Kaisergrab was Sie als Tourist nicht besichtigen dürfen. Die Hauptarmee, unterteilt in Hauptgruppe, Vor- und Nachhut sowie linke und rechte Flanke, ist in Kampfrichtung Osten aufgestellt. So wie es die damaligen Regeln der Kriegskunst vorsahen.

Terrakotta-Armee

Terrakotta-Armee

In Xi-An müssen Sie sich unbedingt die große Wildganspagode anschauen. Das Bauwerk gilt als Wahrzeichen von Xi-An und ist eine der ältesten Pagoden Chinas. In der direkt daneben liegenden Tempelanlage können Sie sogar gegen einen kleinen Unkostenbetrag die sich dort befindliche schöne Glocke schlagen. Der Ton ist sehr sanft und tief. Ein weiteres Erlebnis sind die größten Wasserspiele Asiens, die mit Musik und Lasern untermalt werden. Ebenso die vollständig erhaltene Stadtmauer von der aus man einen sagenhaften Ausblick auf die Häuser in Xi-An hat.

Unsere Yangtze Flussfahrt

Als erstes möchte ich Ihnen etwas zu unserem Schiff erzählen. Von außen wirkte es in einen annehmbaren Zustand. Die Geländer vor den Fenstern sind nur Dekoration. Die Kabinen fanden wir in einer normalen Größe mit zwei auseinander gestellten Betten vor. Ablagefläche bot ein Schreibtisch und in den Schrank passten gar nicht all unsere Kleidungsstücke. So mussten wir einige Sachen im Koffer lassen, den wir unter dem Bett verstauten. Für morgentliche Gymnastik sorgte die Dusche. Es war zwar eine Abflussrinne vorhanden, aber man musste versuchen das ablaufende Wasser mit den Füßen dahinein zu bekommen, sonst hätte unsere Kabine unter Wasser gestanden. Begrüßt wurden wir von vielen Crewmitgliedern worunter sich 3 Dolmetscher und eine deutsche Reiseleiterin befanden. Sie waren sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Geschäftsbereiche, Bar und Speisesaal waren in Ordnung. Allerdings dürfen Sie beim Essen nicht von der Qualität der Restaurants an Land ausgehen.

Unsere Flussfahrt startete in der Metropolenstadt Chongqing. Zu dieser Stadt muss ich Ihnen sagen, dass sie zwar sehr groß aber hässlich ist. Meist ist die Stadt im Nebel versunken, was an der hohen Luftfeuchtigkeit liegt. Die vielen Kohlekraftwerke entlang des Flusslaufes geben ihre Qualmwolken direkt in die Luft über den Fluss ab. Daher steht hier die Luft und es stinkt wie verrückt.

Yangtze

Das Schiff legte ab in Richtung Fengdu, der Geisterstadt, wo das Jüngste Gericht seinen Sitz hat. Hier soll über die Seele eines verstorbenen entschieden werden, ob sie in die Hölle oder ins Paradies kommt. Der Höllenkönig wohnt hier in diesem großen Tempel und die kleinen Stuckfiguren am Tempeleingang zeigen die Quallen, die einer Seele bevorsteht, wenn sie in die Hölle kommt. Sobald alle wieder an Bord waren ging es auch schon weiter flussabwärts zur Schlucht Outang. Der ersten von insgesamt drei Schluchten bis zum berühmten Staudamm. Nach eine zweistündigen Fahrt haben wir auch die Schlucht Wuxia durchquert und das Schiff ankert. Von hier aus können Sie einen Ausflug mit kleinen Ruderbooten in einen Seitenarm des Yangtze unternehmen. Die hiesigen Felsen ragen bis zu 800 Meter in die Höhe. Nun noch die Durchfahrt der dritten und letzten Schlucht Xiling und wir sind am Staudamm angekommen. Auf der Aussichtsplattform eröffnete sich uns ein gigantischer Überblick dieses Bauwerks. Nach einer letzten Nacht an Bord verabschiedeten uns in ihren schönsten Kleidern die Stewardessen. Diese Schiffsfahrt sollten Sie unbedingt einmal erleben. Es war einfach nur toll.

Wieder an Land

In Wuhan angekommen eröffnete uns ein Bild einer sauberen Großstadt, aber auch ein Bild der Armut. Hier besichtigten wir unter anderem den Park mit dem Gelben-Kranich-Turm auf dem Schlangenberg, den man besteigen kann, den Clyan-Tempel und das Museum der Provinz Hubei. Wenn Sie sich für chinesische Bronzekunst interessieren ist der Museumsbesuch ein Muss.
Mit dem Flugzeug kamen wir am nächsten Tag in der 14 Millionen Einwohner großen in zwei Teile geteilten Stadt Shanghai an. Unserer letzten Station unserer China-Kreuzfahrt. Während ein Stadtteil aus dem alten Shanghai besteht, so findet man in der anderen Stadthälfte viele moderne Bürotürme und Hotels im westlichen Stil. Abends erleuchten die Straßen in prachtvollen Lichtern. Einen besonderen Blick hat man von der westlichen Uferseite auf die gegenüberliegenden Gebäude. Aber das Highlight, was Sie sich auf einer China-Kreuzfahrt nicht entgehen lassen sollten, ist der Ausblick vom neuen Fernsehturm am Abend.

Ergebnis zu unserer Reise

Obwohl wir die Reise sehr genossen und viele Sehenswürdigkeiten gesehen und erlebt haben, sollte man sich vor den Bettlern in China in Acht nehmen. Ansonsten braucht man sich vor der Begegnung mit der Bevölkerung nicht zu scheuen, wenn man von ihnen angesprochen wird. Als Tourist fühlt man sich eigentlich relativ sicher, da überall die Polizei gegenwärtig ist. Alles in allem war es eine unvergessliche Reise, die wir gerne wiederholen wollen.

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